Kein gutes Spiel in Merchweiler, 17:24 verloren. – Wird die Runde zu einer Achterbahnfahrt?

Sonntag, 19.11.2017 – Gewiss kein gutes Spiel in Merchweiler – und ein schönes schon gar nicht. 1:1 nach fünf Minuten war bereits unser letztes Gleichauf, und um die zehnte Minute lagen wir schon mit 2:6 zurück. Für Trainer Marko Heidemann der Anlass, schon frühzeitig eine Auszeit zu nehmen. Doch es ging weiter bis zum 2:8, ehe sich zumindest die Richtung zur Halbzeit hin änderte. Wir holten auf, während Merchweiler bis zur Pause nicht mehr allzu viel zustande brachte. Aus unserem Rückstand von sechs Toren wurde ein Anschluss bis 7:9. Das war`s dann aber leider. Zur Halbzeit stand das Spiel (hier immer aus unserer Sicht) 7:10.

Unsere sieben Treffer, dass waren vier Feldtore, davon die ersten drei von Björn Schwab, und drei 7m-Treffer. Die Ausbeute war schmal, weil wir bei den Angriffen in der ersten Viertelstunde ziemlich viel vermasselt haben, (unsere Ballverluste vorne führten zu Torchancen für Merchweiler). Und auch in der Abwehr brachte wir keine nahtlose Kette zustande. Und doch: Der Zwischenstand hätte nicht viel bedeuten müssen, wären die genannten Schwächen im zweiten Durchgang nicht erneut und noch stärker aufgetreten. Drei Tore Rückstand wären bei einem starken Spiel im zweiten Durchgang nur ein Klacks gewesen.

Doch wieder waren es in der Folge technische Fehler, die dem Gegner erfolgreiche Tempogegenstöße ermöglichten, zeitweise mehrfach hintereinander. Natürlich dürfen wir auch darauf hinweisen, dass unsere Mannschaft schwer gehandicapt war. Jens Staub fehlte uns ja ganz; wir haben im Text von voriger Woche schon berichten müssen, dass er sich im Spiel gegen den TV Niederwürzbach eine böse Verletzung an der Achillessehne zugezogen hat. Während des Spiels in Merchweiler fiel nun auch Jonas Hubertus frühzeitig aus, als er sich im Schulterbereich verrenkte. Und zu alldem kam in einer unglücklichen Situation eine rote Karte gegen Björn dazu. Das alles – zusammen allerdings mit den bereits genannten Schwächen – kann wohl eine Erklärung für den alles in allem misslungenen Auftritt sein. Als Schwäche im Spiel müsste ich noch nachtragen, dass unsere Ballführung meines Erachtens zu sehr auf den Rückraum konzentriert war, so dass die Außenspieler zu zeitweiliger „Arbeitslosigkeit“ verdammt waren. Daneben gab es auch positive Elemente, so zum Beispiel, wenn bei Basti Stoll immer mal wieder die gewohnte Form aufblitzte.

Soviel zum Merchweiler Spiel, und hier noch unsere Tore: Basti Stoll 5 (1), Björn Schwab 4 (1), Lukas Böing 3 (2), Michael Paschke 2, Joshua Wolf, Jan Hippchen und Tobias Hans je 1.

Last not least viele Grüße an Jens mit den besten Wünschen für die Heilung! Ebenso an Jonas in der Hoffnung, dass er beim nächsten Spiel – erst in drei (!) Wochen -, gegen HF Illtal 2 wieder auflaufen kann!

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